Vfw unterstützt DIN-Normungsvorhaben
Norm-Projekt sichert rechtskonforme Umsetzung der VerpackV
Köln, 3. Februar 2011 – Die Vfw GmbH, ein Tochterunternehmen der
Reverse Logistics Group (RLG) mit Sitz in Dornach, arbeitet als
einer der ersten dualer Systembetreiber am Norm-Projekt „Verwiegung
von Verpackungen“ mit. Der neu gegründete Arbeitsausschuss
setzt sich aus führenden Vertretern der Industrie und Sachverständigen
zusammen, die gemeinsam an standardisierten
Prozessen zur Gewichtsermittlung von Verkaufsverpackungen
arbeiten und so die Grundlage für einen fairen Wettbewerb sichern
wollen. Auslöser war ein Normungsantrag des Sachverständigenbüros
Cyclos GmbH, der im November vergangenen Jahres beim
Deutschen Institut für Normung e. V. (DIN) in Berlin eingereicht und
angenommen wurde.
Das Vorgehen bei der Verwiegung von Verkaufsverpackungen wird bisher
sehr unterschiedlich gehandhabt, obwohl es wichtige Grundlage für
die rechtskonforme Umsetzung der Verpackungsverordnung (VerpackV)
ist. Laut einer Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung
aus dem Jahr 2009 beläuft sich der Anteil der Gewichtsermittlung bei der
Unterlizenzierung immerhin auf zwölf Prozent. Abhilfe soll jetzt ein genormter
Prozess zur Ermittlung des korrekten Beteiligungsgewichtes
schaffen, der transparente, prüffähige und damit rechtskonforme Vorgehensweisen
im Sinne der Verpackungsverordnung definiert.
„Wir unterstützen das Norm-Projekt mit unserem Know-how, da ein
standardisierter Prozess das System langfristig stabilisiert und zudem die
Grundlage für einen fairen Wettbewerb ist“, kommentiert Dr. Michael
Heising, Geschäftsführer der Vfw. „Zudem möchten wir auch die
Interessen unserer Kunden im Sinne einer praktikablen und kostengünstigen
Umsetzung wahren. Deshalb legen wir ein besonders Augenmerk
darauf, dass die Prozess-Anforderungen auch auf Wirtschaftlichkeit
und die Umsetzung in der Praxis ausgelegt sind.“

